björk mit kupfernetzmaske

DJ-Set zum Tri-Angle-Records-Jubiläum: Björk legt nach

Am 15. Mai feierte das Plattenlabel Tri Angle Records anlässlich seines fünfjährigen Bestehens eine Party in New York. Hinter dem DJ-Pult (und der Kupfernetzmaske) stand: Björk.

 via SPEX
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stärnsingerinnen teilen mit

Wichtige Botschaft der Traditionsvereinigung „Alte Latschi“

Die Fridinger Sternsingerinnen, welche am 31. Januar 2015 lautstark das Städtle unsicher machten, möchten ihren Spendern mitteilen:

Die gesammelten 152,20 Euro gehen an die Johann-Peter-Hebel-Schule Tuttlingen. Vielen Dank an alle Unterstützer!

JU-HUU-HUUU

Großes Fasnetstheater am Fasnetsunntig in Mühlheim an der Donau

Das Fasnetstheater der Wander- und Bildungsbühne „Alte Latschi“ 
teilt der Bevölkerung mit:

Zur Aufführung kommt am diesjährigen Fasnet-Sunntig das Western-Stück:

Duell in der Schmitte

-oder: Winnetou 27: für eine Handvoll Bollen

bzw.

Django – Bollen pflastern seinen Weg

Im frühen 19. Jahrhundert verließen Angehörige des verarmten Ortsadels ihre Heimatstadt Mühlheim, um in Amerika ihr Glück und Gold zu suchen. Wie mag es ihnen ergangen sein? Werden sie das Geheimnis um die mysteriösen „Goldbollen“ lösen? Oder werden ihnen die ungehobelten Auswanderer aus Fridingen zuvor kommen? Wer wird die schöne Häuptlingstochter „Bol-La“ zur Frau bekommen? Was führt der furchteinflößende Sargmacher im Schilde? Wie heißt das Pferd des „Lonesome Riders“?

Antworten auf diese Fragen erhält das Publikum

am Fasnetsunntig

17.63 Uhr

in der Alten Schmitte

Anschließend findet eine ausgiebige Schießerei durch Zizenhausen statt.

Danach:

2te Aufführung der Überlebenden im „Lautenbach“

Eingeladen sind alle Menschen dieser Erde.

Auf Euer Kommen freuen sich wie die Kinder

Die „Alten Latschi“

Charles Freger – Wilder Mann (2010) – A Series Exploring Human Fascination with Myth, Ritual and Tradition

Majick Cyrkles

Charles Fréger visited 18 European countries in search of the mythological figure of the Wild Man. His strange and beautiful photobook, Wilder Mann: the Image of the Savage, explores human fascination with myth, ritual and tradition.

Charles Fréger was fascinated by what the human race lost over the millenniums when it evolved from hunter-gather to farmer and, eventually, urban dweller. After learning that there were Europeans who continued ancient pagan rites of celebrating the winter solstice and the beginning of spring, he set out to examine what traditions faded as people became more civilized.

In 2010, Mr. Fréger began to photograph the few small farming communities, in mountainous areas, that still follow the customs that for the most part were precursors to Christmas, New Year’s and Easter. He found that many dressed like animals.

“When I saw the costumes and spent time with these people,” he said, “I realized…

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schwarzer peter over-overdrive

spiegel.de

Streit über „Zwarte Piet“: Niederländische Polizei nimmt 90 Menschen bei Nikolaus-Umzug fest

Der Sinterklaas kommt! Was ein friedliches Kinderfest im niederländischen Gouda sein sollte, artete in Rangeleien aus. Gegner und Anhänger der als rassistisch verschrienen Zwarte-Piet-Figur wurden festgenommen.

 

Bei 60 der Festgenommenen handelte es sich laut der Polizeisprecherin Yvette Verboon um Gegner des Helfers von Sinterklaas. Sie hätten an nicht genehmigten Orten demonstriert und müssten mit einem Bußgeld von 220 Euro rechnen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wouter Bos. Die anderen 30 Festgenommenen, zumeist Anhänger des Schwarzen Peters, müssten sich wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ verantworten.

martin von tours

Soldat, Eremit und Heiliger

Von Rüdiger Achenbach

deutschlandfunk > lesen > hören 1 | 2

Martin von Tours, auch Sankt Martin, gestorben am 8. 11.397, gehört zu den bekanntesten Heiligen im Christentum. Der ehemalige römische Offizier ließ sich taufen, lebte als Eremit und wurde 372 zum Bischof von Tours geweiht. Er ist der erste Heilige im Abendland, der nicht als Märtyrer gestorben ist und wurde deshalb auch zum Vorbild für die Heiligenliteratur im Mittelalter.

 …

Am 8. November 397 ist Martin dann in der Nähe von Tours in Candes an der Loire gestorben. Am 11. November, der später als Martinstag seinen Namen tragen sollte, wurde er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Tours beigesetzt. Neben dem Grab wurde Martins legendenumwobener Mantel aufbewahrt, der dann eine eigene Geschichte in der mittelalterlichen Kirche bekam.

Denn nachdem der Merowingerkönig Chlodwig im 6. Jahrhundert Martin von Tours zum Heiligen der fränkische Könige erklärte, wurde die Cappa, also der Mantel Martins, zur kostbarsten Reliquie des Königsschatzes. Die Karolinger erhoben dann Martin von Tours im 8. Jahrhundert zum Schutzheiligen des gesamten Frankenreiches. Der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt:

„Die Hofkirche, die die Karolinger unterhielten, bestand anfangs aus einer Klerikergruppe, deren erste Aufgabe es war, dem Heil der Familie förderliche Gottesdienste zu feiern und dabei vor allem den kostbaren Reliquienbesitz, die Cappa des heiligen Marti zu hüten und auf Kriegszügen mitzuführen. Von daher erhielten die Kleriker mit der Zeit den Namen ‚capellani‘, also Kapläne und die Oratorien in den Pfalzen, wo jeweils die Cappa aufbewahrt wurde, nannte man ‚capella‘, also Kapelle.“

Die Bezeichnungen Kaplan und Kapelle, die ursprünglich aus dem Martinskult kamen, sind dann in den allgemeinen kirchlichen Sprachgebrauch übernommen worden. Auch wenn die historische Figur Martins von Tours weitgehend in Vergessenheit geraten ist, wird der Martinskult jedoch bis heute in manchen Teilen Deutschlands gepflegt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass mit dem Gedenktag des populären Heiligen, am 11. November, im Mittelalter das bäuerliche Arbeits- und Wirtschaftsjahr endete. An diesem Tag liefen die Dienstverhältnisse aus und Zins und Pacht wurden fällig. Er war eine Art Jahreswechsel und da dieser Tag auch der Vortag der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten war, wurde noch einmal mit dem Braten einer Martinsgans und Martinsgebäck gefeiert. Man veranstaltet Fackelzüge und zündete Martinsfeuer an. In manchen Gegenden war der Martinstrunk der erste frisch gegorene Wein des Jahres. An dieses Brauchtum erinnern heute vor allem die Laternenumzüge zu St. Martin.