Sollte …

… jemand ins Grübeln geraten sein ob des Bildes im vorangegangenen Beitrag, und zwar wegen der wie zufällige ins Arrangement drapierten Zeitschrift, so geschah dies nicht zu unrecht. Zumindest dann, wenn das grübelnde Gehirn in folgende Richtung gehirnt hat: „Muss man die gelesen haben?“

Wir sagen ja.

Eins mit Stern seit Jahren auf Papier. Und jetzt hier → www.narri-narro.info.

Sobald uns das aktuelle Gerät vorliegt, werden wir auf NARRI NARradio >>> daraus vorlesen lassen, nein, nicht von renommierten Schausspielern, sondern von praxisgegerbten Narren.

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Endlich, yäs

… es wird bizarr!

Das nachfolgende Bild zeigt einen „Fasnetschristbaum“, wir wiederholen „Fas … nets … christ … baum“.

Fasnetschristbaum - Januar 2010

Gigantisch. Wie lassen Sie nun mit dem Bild alleine.

UPDATE – 18ter Jänner 2010

Wir haben am Freitag [15ten Jänner] mit den Stäffelesgeigern einen Auftritt im Podium Z53 in Stuttgart-Feuerbach gehabt. Da man dort durchaus noch weihnachtlich dekoriert war, haben wir sofort die Deko gekidnappt und mit Hackbrett, Harmonika und durchaus wertvoller Fachzeitschrift zum Stubennarrenbaum umdekoriert.

So geht das!

2te Bäume, die 2te

Der Bildautor aus dem Beitrag „2te Bäume“ zieht nach. Genau: Stubennarrenbäume.

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Bild 1 nennt sich Stubennarrenbaumillumination mit Licht

Bild 2: Mein Stubennarrenbaum, meine Digitalkamera, der Legostein unter meinem rechten Fuß und ich

2te Bäume

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Eine weitere Einsendung zum Thema Weihnachten, künstlerisch wertvoll.

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Bild 1 nennt der Künstler: Baum, wie viel, du Schlingel?

Bild 2 heißt: Weihnacht oder Sylvester, Fotograf, du Schlingel?

Bild 3 heißt: Baum im Baum im Baum im Baum

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Die Bild 4 und 5 zeigen das, was wir in einem früheren Beitrag „Lebensvollzug“ nannten: Das Miteinander von Baum und Familie. Beide Aufnahmen wurden übrigens vom abgebildeten Weihnachtsbaum mit dem Selbstauslöser geschossen.

1ste Bäume

Die ersten Weihnachtsbäume sind in der Redaktion aufgeschlagen. Schon klar, der Einsender möchte anonym bleiben. Zumindest im Moment. Das Früchtchen ist uns aber bekannt, und dies nicht nur namentlich. Von diesem Teilnehmer sind vor allem im närrischen Bereich noch Höchstleistungen zu erwarten.

Vorerst umgibt er sich mit dem Mäntelchen des Braven.

Die 1sten beiden Bilder bringen ein traditionellen Arrangement ins Spiel, in der gezeigten Form bestehend seit dem 3. Mai 1843, an welchem Tag der erste Weihnachtsmarkt moderner Zeitrechnung im Wohnort des Einsenders stattfand.

Bild 3 scheint stark inspiriert durch die im vorliegenden Blog angestoßenen Ideen. Primä!

„Wie das gedacht ist!“ incl. „Wie das gemacht wird!“

Unser Aufruf zur unkonventionellen Durchkreuzung des traditionellen Christbaumlobens samt eines sich daraus entwickelnden Stubennarrenbaumbauens könnte – die entsprechende Abstraktionsfähigkeit vorausgesetzt – nicht besser illustriert werden als mit diesem Foto.

(Fundstück: the new Shelton wet/dry | Wegweiser: Glaserei)

Wie nun wird aus einem Christbaum ein Stubennarrenbaum?

Auf der Internetsuche nach dem Brauch des Christbaumlobens wurden wir fündig. Es gibt da in der Tat eine nahezu perfekte fotografische Anleitung zu betrachten.

(Fundstück: montag-stammtisch.de)

So sieht’s aus: Abdekorieren – zurecht schneiden – zum Stubennarrenbaum neu ausbauen.
WIR WARNEN: Die Gefahr, mit der Heckenscheere in der Hand über das Ziel hinauszuschießen, ist gegeben.

(Fundstück: montag-stammtisch.de)

digital Baumloben

Gleich vornweg: Wie lange steht so ein Christbaum denn? So lan ge . (← Der Punkt funktioniert als eigenständiger Link.)

Zum „Brauch“ (hier), wie es denn dann genannt wird, des „Baumlobens“ findet sich allerhand im Internet.

Da sind zunächst die Exilanten, die sich dort, wo sie sich befinden, über die Heimat Gedanken machen und diese dann – international – verbreiten. Oder das Ganze umgkehrt.

Eventgesellschaft – Baumloben ist gesellschaftsfähig, die Eventler zeigen sich dagegen wenig geschichtsfähig. Bei der Transformation von „Brauch“ nach „Event“ fallen bekannterweise manchmal Daten dem Prozess zum Opfer, in diesem Falle sind es historische zum Brauchtermin.

Das an Ort und Stelle normal im privaten Kreise stattfindende „Baumloben“ lässt sich freilich auch finden.

  • laju heißt Landjugend, Steinheim heißt Steinheim

Diesen Netzveröffentlichungen sehr nahe sind jene, vor denen Kenner derzeit allerorten warnen. Geht es beim Baumloben um Lob und Lohn, liegt das Gewicht der angesprochenen Bildposts stolz auf zweiterem und dessen Folgen („herzzerreißendes Foto von ‚mir‘ mit armdicken Mageninhaltsstrahl vorm Jesicht kurz vorm Einschlag in die Krippe“), deren Folgen dann ebenso wie das Zusammenspiel von Witzigkeit und sozialem Kontext stark unterschätzt wird. Hier irrelevant.

Dann gibt es jene, die den Baum ablichten und ins Netz stellen. Wenig einfallsreich, kommt aber dem hier vorgestellten Vorhaben noch am nächsten – und bei genauerem Studium des Preises fließt ein wenig Neidsabber in die Tastatur.

Wie auf NARRI NARradio nun aber angesprochen bleibt dies alles hinter den Möglichkeiten, zumindest jenen, mit denen wir hier liebäugeln. Was haben wir vor:

  • Baum ablichten und an den „Geheimbund ~ Alte Latschi ~“ schicken
  • WICHTIG – Schöne Bäume sind schön. Mehr nicht. Richtig interessant wird es mit den schwersten Gurken und den krümmsten Hunden. Die sind aber auch nichts ohne die Geschichten, die dahinter stecken. Damit rücken Fotos in den Focus, die aus dem Leben gegriffen sind, das Alltagsverhalten des Baumes und seiner Angehörigen spiegelt. Ach, seid so guat und geht in die vollen …

  • Wir veröffentlichen die Fotos auf dem Blog.
  • kommentieren = „loben“ = mitschwätze, und zwar = je meeh deschdo bessr
  • Vor dem Abräumen des Baumes Hirn einschalten, denn was ein Christbaum war – egal wie erbärmlich er einst dastand, egal wie viele Nadeln er mittlerweile gelassen haben mag -, kann unter geeigneten Bedingungen zum Stubennarrenbaum de luxe mutieren.
  • Auch hier möchten wir um der allgemeinen Unterhaltung willen weniger zu politisch korrekten als vielmehr zu von närrischem Geist tief durchdrungenen Ausgestaltungen aufrufen.

    → „Hä?“ – Wie das gemeint ist? Bitte den Beitrag „Wie das gemeint ist!“ lesen.

    → „Hä?“ – Wie das gemacht wird? Bitte den Beitrag „Wie das gemacht wird!“ lesen.

    Ist übrigens 1 (in Worten ein) Beitrag. Hä? → Lesen!

  • kommentieren = „loben“ = mitschwätze, und zwar = je meeh deschdo bessr – kennen wir ja alle nun …
  • Die Gemeinde wird über die närrischste Kombination aus Christ- und Narrenbaum plus Geschichte plus schrägste fotografische Inszenierung entscheiden.
  • Preisverleihung Schmotziga Dunschdig während des Narrenbaumsetzens 2010 in Mühlheim an der Donau.

Wenn es glatt läuft, sind die Aktivisten an der Entstehung eines neuen Brauches namens „Stubennarrenbaum loben und alle so: Yeah!“ beteiligt.
Danke Geheimbund ~ Alte Latschi ~!
Und NARRI NARradio >>>!