Stubennarrenbaum, lebend

Eingetrudelt sind Ablichtungen eines Stubennarrenbaumes, der – Achtung, Besonderheit – lääbt. Dafür ist er noch ganz klein und darf darum aufs Biffö sitzen. Aber zum Bonsai langt es dann doch nicht.
Das wäre dann auch gleich mal eine Anregung …

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Sage keiner …

… wir gäben uns keine Mühe. Gesichtet hatten wir am Straßenrand in der Narrenbaum-Hauptstadt Stockach ein Bäumchen, das die voll ausgebildete Statur eines Stubennarrenbaums aufweist, nur dass es halt im Freien steht.
Im Vorbeibrezeln där Foto raus und d Bomm halt itt verwischt …
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Zugegeben, gut gemeint ist „nett“, und was nett ist, erfährt man, wenn man auf NARRI NARradio>>> dieses Lied abspielt.

Naturschauspiel: Stubennarrenbaumplantage

Lassen wir dahin gestellt, ob von „Natur und Kultur“ oder „Gesellschaft und Biologie“ die Rede sein sollte, ob die Bereiche als einander entgegengesetzt, nicht vereinbar oder rückgekoppelt anzusehen sind – um ehrlich zu sein, all die schönen interessanten längst gedachten Gedanken spielten sich nicht in mein Bewußtsein, als ich erstmals sah, um was es hier geht.

Es war dies ein Moment, in dem die Natur mir schon so irgendwie total als eine Natur entgegen trat, die ganz natürlich so richtig rätselhaft sowieso schon immer da war, aber halt nun gerade mit Erscheinungen nach mir warf, als deren Erfinder ich mich wähnte und durch die natürliche und gesellschaftliche Welt stolzierte. Und eine Illusion zersprach. Und das tat weh. Und ich sah dies.

Stubennarrenbäume am Wegesrand. Gut, wenn nicht Erfinder, dann halt Entdecker. Und ausgereift, liebe Evolution, sind die Dinger auch noch nicht, die grüne Krone fehlt.

Die Bäume sind in Fridingen an der Donau zu finden. Ob die seltsame Mutatione mit dem Standort in Verbindung steht, muss offen bleiben – die Naturstubennarrenbäume wurzeln am Rande eines Weg, der zur örtlichen Kläranlage führt, welche dann auch nach wenigen Schritten erreicht ist.

Sollte …

… jemand ins Grübeln geraten sein ob des Bildes im vorangegangenen Beitrag, und zwar wegen der wie zufällige ins Arrangement drapierten Zeitschrift, so geschah dies nicht zu unrecht. Zumindest dann, wenn das grübelnde Gehirn in folgende Richtung gehirnt hat: „Muss man die gelesen haben?“

Wir sagen ja.

Eins mit Stern seit Jahren auf Papier. Und jetzt hier → www.narri-narro.info.

Sobald uns das aktuelle Gerät vorliegt, werden wir auf NARRI NARradio >>> daraus vorlesen lassen, nein, nicht von renommierten Schausspielern, sondern von praxisgegerbten Narren.

Endlich, yäs

… es wird bizarr!

Das nachfolgende Bild zeigt einen „Fasnetschristbaum“, wir wiederholen „Fas … nets … christ … baum“.

Fasnetschristbaum - Januar 2010

Gigantisch. Wie lassen Sie nun mit dem Bild alleine.

UPDATE – 18ter Jänner 2010

Wir haben am Freitag [15ten Jänner] mit den Stäffelesgeigern einen Auftritt im Podium Z53 in Stuttgart-Feuerbach gehabt. Da man dort durchaus noch weihnachtlich dekoriert war, haben wir sofort die Deko gekidnappt und mit Hackbrett, Harmonika und durchaus wertvoller Fachzeitschrift zum Stubennarrenbaum umdekoriert.

So geht das!

2te Bäume, die 2te

Der Bildautor aus dem Beitrag „2te Bäume“ zieht nach. Genau: Stubennarrenbäume.

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Bild 1 nennt sich Stubennarrenbaumillumination mit Licht

Bild 2: Mein Stubennarrenbaum, meine Digitalkamera, der Legostein unter meinem rechten Fuß und ich

2te Bäume

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Eine weitere Einsendung zum Thema Weihnachten, künstlerisch wertvoll.

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Bild 1 nennt der Künstler: Baum, wie viel, du Schlingel?

Bild 2 heißt: Weihnacht oder Sylvester, Fotograf, du Schlingel?

Bild 3 heißt: Baum im Baum im Baum im Baum

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Die Bild 4 und 5 zeigen das, was wir in einem früheren Beitrag „Lebensvollzug“ nannten: Das Miteinander von Baum und Familie. Beide Aufnahmen wurden übrigens vom abgebildeten Weihnachtsbaum mit dem Selbstauslöser geschossen.

1ste Bäume

Die ersten Weihnachtsbäume sind in der Redaktion aufgeschlagen. Schon klar, der Einsender möchte anonym bleiben. Zumindest im Moment. Das Früchtchen ist uns aber bekannt, und dies nicht nur namentlich. Von diesem Teilnehmer sind vor allem im närrischen Bereich noch Höchstleistungen zu erwarten.

Vorerst umgibt er sich mit dem Mäntelchen des Braven.

Die 1sten beiden Bilder bringen ein traditionellen Arrangement ins Spiel, in der gezeigten Form bestehend seit dem 3. Mai 1843, an welchem Tag der erste Weihnachtsmarkt moderner Zeitrechnung im Wohnort des Einsenders stattfand.

Bild 3 scheint stark inspiriert durch die im vorliegenden Blog angestoßenen Ideen. Primä!

„Wie das gedacht ist!“ incl. „Wie das gemacht wird!“

Unser Aufruf zur unkonventionellen Durchkreuzung des traditionellen Christbaumlobens samt eines sich daraus entwickelnden Stubennarrenbaumbauens könnte – die entsprechende Abstraktionsfähigkeit vorausgesetzt – nicht besser illustriert werden als mit diesem Foto.

(Fundstück: the new Shelton wet/dry | Wegweiser: Glaserei)

Wie nun wird aus einem Christbaum ein Stubennarrenbaum?

Auf der Internetsuche nach dem Brauch des Christbaumlobens wurden wir fündig. Es gibt da in der Tat eine nahezu perfekte fotografische Anleitung zu betrachten.

(Fundstück: montag-stammtisch.de)

So sieht’s aus: Abdekorieren – zurecht schneiden – zum Stubennarrenbaum neu ausbauen.
WIR WARNEN: Die Gefahr, mit der Heckenscheere in der Hand über das Ziel hinauszuschießen, ist gegeben.

(Fundstück: montag-stammtisch.de)